Erasmus+: Schüleraustausch mit
Lamballe/Frankreich
Bretagne, neue Freundschaften und viele Eindrücke
25. Juni 026
14 Stunden Busfahrt trennten die Teilnehmenden von ihrem Ziel:
Lamballe, einer Kleinstadt in der Bretagne nahe Saint-Malo. Am
Morgen des 26.05.2026 machten sich mehrere Schüler und
Schülerinnen der Stufen 7 – 8 auf den Weg nach Frankreich zu
einem einwöchigen Schüleraustausch. Doch es war nicht nur ein
Austausch. Denn dank Erasmus+ bot sich nicht nur für die
Französisch-Lernenden der Klassenstufe 8 die Möglichkeit der
Teilnahme an diesem Projekt, sondern auch für die Lateiner der
Stufen sieben und acht.
Nachdem die Schüler und Schülerinnen des Rhein-Gymnasiums
direkt nach ihrer Ankunft von ihren Gastfamilien in Empfang
genommen wurden – man kannte sich schon gut vom Besuch
der französischen Gruppe in Sinzig – , startete am nächsten
Morgen direkt das Programm. Die deutsche Gruppe besuchte
eine Keksfabrik und den Ort Rennes, verbrachte den Nachmittag
am Strand mit Strandsegeln und nahm teil am Unterricht ihrer
Patenschule „Collège Sacré Coeur“.
Aber natürlich verbrachte sie auch Zeit mit Ihren
Austauschpartnerinnen und -partnern. Diese zeigten ihnen nicht
nur die Schule und nahmen sie mit in ihren Alltag auf, sondern
besuchten mit ihnen wunderschöne Orte wie Saint-Malo und
Dinan. Während gemeinsamen Gruppenarbeiten ging es nicht
nur darum, neue Menschen kennenzulernen, sondern auch
miteinander zu arbeiten und sich trotz unterschiedlicher
Sprachen zu verständigen. Das Wochenende verbrachten alle
Schüler und Schülerinnen in ihren Gastfamilien. Dadurch blieb
viel Zeit, den französischen Alltag kennenzulernen und eigene
Erfahrungen zu sammeln.
Der Abschied fiel den meisten schwer, denn trotz sprachlicher
Missverständnisse war man für eine Woche Teil einer Familie.
Man lernte so nicht nur andere Menschen, sondern auch sich
selbst kennen. Der Austausch bot die Möglichkeit, neue
Freundschaften zu schließen, einen Einblick in ein ganz anderes
Leben zu erhalten und wunderschöne Momente in der Bretagne
zu erleben.
Johanna van Dawen (8a)